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Verstopfung beim Hund - Ernster als man denkt


Bei einer Verstopfung hat der Hund große Schwierigkeiten sich zu lösen, weil sein Kot so hart und trocken ist, dass er nicht mehr gleitfähig ist. Ja, manchmal ist es dem Hund sogar unmöglich selbstständig Kot abzusetzen. Dann kann nur noch der Tierarzt helfen, indem er den Kot mit Klistieren aus dem Enddarm spült. In extremen Fällen muss der verstopfte Hund sogar operiert werden. Bauch und Darm müssen geöffnet öffnen und der Kot herausgeholt werden.


Schuld an Verstopfungen beim Hund ist meistens eine falsche Fütterung. Insbesondere mit zuviel Knochen wird die Verdauung nicht fertig. Die Mineralstoffe im Knochen „verbacken“ im Darm zu steinharten Brocken, die der Hund nicht mehr selbstständig ausscheiden kann. Aber auch andere schwerverdauliche Stoffe, wie z. B. Papier, Plastik, Haare u.ä., können eine Verstopfung verursachen. Andere Ursachen sind: hoher Flüssigkeitsverlust, der zur Eindickung des Kotes führt, einengende Verletzungen oder Verformungen des Beckens, Nervenschäden, Würmer und Schmerzen, die den Hund beim Kotabsatz stören.


Wichtig ist die rasche tierärztliche Hilfe, denn je länger der Kot im Darm bleibt, desto trockener und härter wird er.


Übrigens gibt es Verstopfungen, die zunächst wie Durchfall aussehen können. Lassen Sie sich nicht täuschen: Wenn der Hund stark presst und dann nur etwas Flüssigkeit ausscheidet, handelt es sich in der Regel um eine Verstopfung, die vom Fachmann behandelt werden muss. Häufige Verstopfungen können die Lebensqualität und die Gesundheit des Hundes stark beeinträchtigen und zu einer Überdehnung des Darms führen, die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Ist der Darm erst einmal erweitert, sind weitere Verstopfungen vorprogrammiert und der Hund wird ein lebenslanges Problem damit haben.


Daher ist die Vorbeugung so wichtig. An erster Stelle steht hier die Fütterung. Das Futter sollte Ballastsstoffe enthalten, denn sie binden Wasser im Kot und machen ihn so weich und gleitfähig. Zudem regen sie den Darm zur Arbeit an. Knochen sind kein geeignetes Hundefutter. Zum Nagen und Knabbern geben Sie Ihrem Hund lieber Kauknochen aus Büffelhaut oder andere Knabberstangen – einige dieser Produkte haben sogar einen zahnpflegenden Effekt. Damit der Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte er immer Zugang zu frischem Wasser haben.


Viel Bewegung beugt Verstopfungen vor. Gerade ältere Tiere, Hunde mit Arthrosen oder anderen schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates bewegen sich zuwenig – hier muss die Grundkrankheit behandelt werden, damit der Hund nicht die Freude an der Bewegung verliert. Neigt der Hund schon zu Verstopfungen sollte sein Futter mit Ballaststoffen angereichert werden. In manchen Fällen ist sogar die regelmäßige Gabe eines milden Abführmittels empfehlenswert. Fragen Sie uns! Wir beraten sie gerne.


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